JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita

Jolinchen Kids: JolinchenKids ist ein KiTa-Programm der AOK zur Förderung der Gesundheit von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Kinder lernen, sich ausgewogen zu ernähren, sich vielseitig zu bewegen und ihr seelisches Wohlbefinden zu stärken. Ebenso viel Wert legt JolinchenKids darauf, die Eltern aktiv einzubeziehen und auch die Gesundheit der Erzieherinnen zu fördern.

https://gkgz.aok-erleben.de/massnahmen/jolinchenkids/

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Bettina Kaiser und Sandra Zimmer
Gartenstr. 10
35390 Gießen
Telefonnummer: 0800 00 00 978
E-Mail: gesundheitundbildung@he.aok.de

Papilio: Ein Programm zur Sucht- und Gewaltprävention in Kindergärten. Papilio richtet sich an Kinder im Kindergartenalter, vermindert – wissenschaftlich nachgewiesen – erste Verhaltensauffälligkeiten und stärkt sozial-emotionale Kompetenzen. So kann Sucht- und Gewalttendenzen in späteren Jahren frühzeitig vorgebeugt werden. Die AOK Hessen hat schon über eine Million Euro für Papilio in die Hand genommen.

www.papilio.de

Papilio

Das Präventionsprogramm Papilio richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten, vermindert – wissenschaftlich nachgewiesen – erste Verhaltensauffälligkeiten und stärkt sozial-emotionale Kompetenzen. So kann Sucht- und Gewalttendenzen in späteren Jahren frühzeitig vorgebeugt werden. Die AOK Hessen unterstützt Papilio seit 2005.

Warum ist Papilio wichtig?

Frühe Verhaltensstörungen von Kindern (z.B. Rückzugsverhalten, Aggressionen) sind Hauptrisikofaktor für das Auftreten von Sucht oder Gewaltneigungen bei Teenagern. Dieser von der Entwicklungspsychologie eindeutig nachgewiesene Zusammenhang ist die Grundprämisse von Papilio.  Im Kern geht es um die universelle/selektive Primärprävention von Verhaltensproblemen. Und das so früh wie möglich – eben bereits im Kindergarten. Maßnahmen zum Aufbau von Schutzfaktoren gegen Sucht und Gewalt und zur Reduzierung erster Verhaltensauffälligkeiten müssen bei den 3- bis 7-Jährigen ansetzen. Was in dieser frühen Zeit versäumt oder falsch gelernt wurde, ist später nur schwer nachzuholen oder zu korrigieren.

Drei Ebenen-Prinzip

Papilio wirkt auf drei Ebenen. Bei den ErzieherInnen, den Kindern und ihren Eltern. ErzieherInnen sind dabei die zentralen VermittlerInnen des Programms. Sie bilden sich im entwicklungsfördernden Erziehungsverhalten fort, führen die Papilio-Maßnahmen mit den Kindern durch und beziehen die Eltern mit ein. Für die Kinder gibt es drei konkrete Maßnahmen, die sie im Kita-Alltag erleben können. Den Spielzeug-macht-Ferien-Tag, das Meins-deinsdeins-unser-Spiel sowie die Geschichte von Paula und den Kistenkobolden.

Viel erreicht

Hessenweit wurden im Rahmen des Programms bislang über 1500 Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet und rund 33.000 Kinder erreicht. Dass dieses gute Ergebnis erzielt werden konnte, liegt auch an den bewährten Strukturen für Suchtprävention in Hessen. Denn in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt existiert eine Fachstelle für Suchtprävention, die zur Hälfte durch das Hessische Sozialministerium gefördert wird. Diese Struktur ist für das flächendeckende Angebot von Papilio eine wichtige Voraussetzung.